Abwärtskompatibilität
Mit jedem Release wird an CATIA intern etwas geändert. Es kommen neue Funktionen hinzu, Features bekommen neue Eigenschaften. Dadurch w ürden Ältere Releases Probleme bekommen, wenn sie diese Dateien öffnen würde. Was sollen sie mit den neuen Eigenschaften anfangen?
Damit das vermieden wird, wurde eine Sperre eingebaut. Sie verhindert, daß R18-Daten mit R10 geöffnet werden und liefert eine Fehlermeldung, zum Ärger der Anwender, die es trotzdem versuchen.
Was kann man tun?
Die einzige Möglichkeit, Dateien in ein Älteres Release zu bekommen, besteht darin, die Parametrik aufzugeben. Das heißt, die Dateien werden als CATIA V4-Daten abgespeichert oder im STEP- oder IGES-Format. Dabei geht aber die Intelligenz verloren, die in dem Part steckte und das Ergebnis ist ein sogenannter toter Körper, der zwar bearbeitet werden kann, aber nur noch mitgrößerem Aufwand. Oder er m üßte komplett neu aufgebaut werden.
Auch das Batch-Utilitiy von CATIA, mit dem CATIA-Dateien in ein älteres Release umgespeichert werden können, macht nichts anderes.Auch hier kommt wieder tote Geometrie heraus.
In der CATIA-Datei wird das minmale Release im Klartext abgespeichert, mit dem eine Datei geöffnet werden kann. Jetzt könnte man ja auf die idee kommen, einen Texteditor zu nehmen und die Stelle zu ändern. Das geht zwar, bringt aber nichts, da diese version auch noch in einem anderen Format in der Datei engetragen ist.
Probleme mit der Abwärtskompatibilit ät bestehen nicht nur bei CATIA, sondern auch bei anderen CAD-Systemen und auch bei Office-Programmen.
Was bleibt als Fazit? Das beste ist, darauf zu achten, mit dem richtigen Release zu arbeiten.