Stabilität von Gewindemaßen
Dazu habe ich wieder ein paar Versuche gemacht. Das Objekt war ein einfacher Block, in dem vier Gewindebohrungen in einen Rechteckmuster angeordnet waren.

Von diesem Block habe ich eine Zeichnung mit Draufsicht, Ansicht von unten und einem Schnitt durch zwei Gewindebohrungen abgeleitet. In der Ansicht von unten wurde eines der Gewindelöcher ausgebrochen.
Die Bohrungen wurden mit Bemaßungen bemaßt und das M als Text vor das Maß gesetzt.

Hier wurde das Gewinde nicht normgerecht bemaßt. Die Bohrung ist mit unsichtbaren Linien dargestellt, was bekanntlich nicht normgerecht ist.
Trotzdem kommen solche Bemaßungen in der Praxis vor.
Eines fällt von vornherein auf: Das Maß ist nicht schwarz, sondern grau, es hat also keinen Bezug zum 3D. das erscheint nur ein Schönheitsfehler zu sein, ansonsten nicht weiter schlimm.
Scheint es.
Nach der Aktualisierung sieht das Ergebnis anders aus: Das Maß ist rot.
Es ist durchaus ü,blich, das Bauteil auszubrechen, um Gewindebohrungen beßer darstellen und bemaßen zu können.
Auch hier werden die Maße grau dargestellt, haben also keinen Bezug zum 3D.
Auf den ersten Blick sieht das nur wie ein Schönheitsfehler aus.
Nach der Aktualisieerung hat das maß die Farbe gewechselt: Es ist rot geworden.
Anstelle eines Ausbruches könnte ja die Bohrung auch geschnitten werden. Leider ergbit sich auch das gleiche Bild: Das Maß ist grau.
Ist das nur ein Schönheitsfehler?
Wir ahnen es schon: Nach der Aktualisierung wird das Maß rot.
Alle diese Versuche zeigen eines: Gewindemaße, die als Längen- oder Durchmeßermaß erstellt werden und dann zu einem Gewindemaß umdefiniert werden, haben ein grundsätzliches Problem mit der Stabilität bei Aktualisierungen.
In allen Beispielen waren nur echte Gewindemaße und automatische Maße stabil. Damit bleibt nur eins: Zur Bemaßung von Gewindebohrungen auf Gewindebemaßung umschalten.
Die Maße des Kernloches blieb ü,brigens stabil.